Freitag, 28. Juni 2013

Im Alltag gesund und schnell essen

Ich werde oft gefragt, wie ich mich im Alltag gesund ernähren kann. Gesunde Ernährung wird nämlich oft damit verbunden, dass man stundenlang in der Küche steht und Gemüse schnibbelt. Das muss aber nicht so sein. Wenn man ein paar Tricks kennt, schafft es eigentlich jeder. Und das habe ich selbst schon in verschiedenen Situationen ausprobiert: Ob beim Vollzeitpraktikum in einer Firma, oder an Tagen, an denen man viel in der unterwegs ist wie in der Uni.
Hier sind meine Tipps:

1. Vorbereiten: Ist logisch, oder? Wenn man einmal Zeit hat, lohnt es sich, ein bisschen mehr Gemüse zu schneiden, damit man am nächsten Tag Zeit sparen kann. Das vorgeschnittene Gemüse hält sich 2-3 Tage problemlos in luftdichten Tupperdosen im Kühlschrank und kann entweder roh als Snack oder gekocht als warme Mahlzeit gegessen werden.

Tupperdose von Lock & Lock mit rausnehmbaren Einlegefächern
 2. Zeitsparende Zutaten: Couscous muss man nur 5 Minuten in heißem Wasser ziehen lassen und er ist fertig, Paprika muss man nur kurz in der Pfanne anbraten, Kartoffeln kann man für mehrere Tage vorkochen, Rinder Minutensteaks brauchen nur 2-3 Minuten in der Pfanne.. Man muss nicht immer stundenlang am Herd stehen. Auch schnell gemacht sind Rohkost-Salate mit Beilagen: Während man schnippelt, kocht man sich ein Ei oder brät etwas Putenbrust in der Pfanne an.

3. Zeitsparende Zubereitung: Gemüse und Fleisch kann man im Dampfgarer zubereiten oder im Ofen garen/überbacken. Das spart Zeit, denn das Essen bereitet sich quasi selbst zu und man währenddessen schon mal Spülen und Aufräumen.

AEG Dampfgarer mit drei Fächern
4.  Snacks mitnehmen: Wenn ich weiß, dass ich über meine normalen Essenszeiten unterwegs bin, nehme ich mir oft einen kleinen Snack mit, damit ich ohne Heißhunger mein Mittagessen nach hinten verschieben kann. Dazu eigenen sich Nüsse, geschnittenes Obst (Apfel, Banane, Melone, Erdbeeren...) und Gemüse (Karotten, Kohlrabi, kleine Tomaten, Gurke, Paprika..), hartgekochte Eier, Proteinriegel (hierbei auf die Kalorien- und Kohlenhydrateangaben achten!). Auch Naturjoghurt mit Zimt kann ein guter Snack sein. Wenn man dann nach Hause kommt, kann man sich in Ruhe noch ein gesundes Gericht zubereiten und greift nicht vor Heißhunger zu Fertigerichten.

(Kinder) Tupperdose von Tchibo - ideal um Salat oder Joghurt mitzunehmen
5. Vorkochen: Wenn man sich vollständige Mahlzeiten mitnehmen möchte oder am weiß, dass man am nächsten Tag in Eile Mittag- oder Abendessen zu sich nehmen will, macht es Sinn, vorzukochen. Ich wende dabei folgenden Trick an: Ich bereite zwei verschiedene Speisen zu, die eine gleiche Komponente haben. Beispielsweise koche ich eine Gemüsesauce und mache dazu einmal Vollkornnudeln und einmal Hühnchen. Wenn man schon in der Küche steht, ist das kein Mehraufwand, aber man hat nicht das Gefühl, das zwei mal hintereinander das selbe zu essen, denn einmal isst man ja Hühnchen und einmal ein Nudelgericht.

6. Wochenpläne machen: Es hilft vielen, eine Liste zu schreiben, was man kocht. So muss man sich nur einmal Gedanken darüber machen und kann auch entsprechend einkaufen gehen. Das spart definitiv Zeit und Stress!

7. Zeit investieren: Von nichts kommt nichts. Wer schnell und gesund kochen möchte, muss sich natürlich auch damit auseinander setzen, Tupperdosen und scharfe Messer zu Hause haben und es insgesamt einfach wollen. Am Anfang ist das sicherlich eine kleine Umgewöhnung, aber nach und nach wird man immer besser im Kochen, muss nicht mehr so lange über mögliche Kombinationen nachdenken und sieht die Zubereitung nicht mehr als "Last" an.

Ich garantiere euch, dass ihr irgendwann so viel Übung im Kochen habt, dass es nicht viel länger dauert als euch ein Butterbrot zu schmieren. Es ist aber im Idealfall viel gesünder, leckerer und kalorienärmer! 

Wer immer noch auf der Suche nach Ideen ist, der kann schon mal auf meiner Rezepte-Seite stöbern. Ich werde in den nächsten Tagen aber auch noch einen Post darüber schreiben, wie ich meine Zutaten kombiniere.

Kommentare:

  1. Hallo :-) schöner Post! Könntest du mal ein paar Rezepte posten mit Kichererbsen und roten Linsen? Würde die gerne in meine Ernährung einbauen, als Kohlenhydratlieferant, weiß aber nicht,wie ich es verarbeiten soll. Das wäre echt klasse :-)
    Liebe Grüße.

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    1. Puh, bei beidem muss ich ehrlich gesagt passen. Ich habe bisher nur einmal mit Kichererbsen gekocht und das war Hummus (also püriert mit Tahin, Zitronensaft und Knoblauch).
      Ich esse eher weiße Bohnen, Kidneybohnen oder braune Linsen. Die gebe ich einfach in meine Gemüsepfanne (z.B. Angebratene Zwiebeln, Paprika, Möhren) und gebe etwas gehackte Tomaten dazu. Aber ich kann mir gerne mal etwas konkretes einfallen lassen.
      Was aber immer hilft: einfach nur die eine Zutat bei Chefkoch.de eingeben und dann nach der Sterneanzahl sortieren. Da kommen meistens tolle Gerichte bei raus!

      Liebe Grüße
      Helly

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  2. Hey, tolle Übersicht! Ich wäre auch für Kichererbsen-Rezepte! lg

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    1. Danke! :)
      Siehe Kommentar oben!
      Liebe Grüße
      Helly

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