Freitag, 13. Juli 2012

Rezept: Zweierlei Kartoffelsalate

Ich bin ja ein großer Kartoffeln-Fan. Sie schmecken so gut und sind für mich einfach die besten Kohlenhydrate. Auf 100g haben sie ungefähr 69kcal und 0g Fett! Deswegen gibt es heute auch direkt zwei Rezepte auf einmal. Ich habe beide Gerichte übrigens schon am Abend vorher zubereitet und sie in der Tupperdose mit auf die Arbeit genommen. Sie lassen sich also warm und kalt essen!

Variante 1 mit Tomaten und Gurken


Zutaten:
- ca 300g Kartoffeln
- Tomaten
- Gurken (Salatguken und - wenn ihr sie mögt - auch Gewürzgurken)
- eine Zwiebel
- ca 75g fettarme Speckwürfel 
- Gewürze und ein Brühwürfel

Die Kartoffeln schäle und zerschneide ich immer vor dem Kochen, dann werden sie schneller gar und man verbrennt sich nicht die Daumen beim Schälen. Während die Kartoffeln kochen, die Gurken, Tomaten und die Zwiebel kleinschneiden. Die Zwiebel könnt ihr dann mit den Speckwürfeln in einer kleinen Pfanne mit Mineralwasser anbraten. Wenn beides gar ist, füllt ihr ein bisschen mehr Mineralwasser in die Pfanne und gebt einen Brühwürfel dazu. Das ist dann quasi unsere Sauce. Wenn die Kartoffeln gar sind, vermischt ihr sie mit dem Gemüse und würzt kräftig. Zuletzt gießt ihr dann die Gemüsebrühe mit dem Speck und den Zwiebeln darüber. Fertig!
(Umso länger die Gemühsebrühe in die Kartoffeln einzieht, desto leckerer ist es. Daher kann man das Gericht gut über Nacht stehen lassen.)

Die benutzten Speckwüfel sind übrigens diese hier von Aldi Süd:


Sie sind echt lecker, obwohl sie so wenig Fett haben. Und wenn man sie anbrät, egal ob in Mineralwasser, Butter oder Öl, geben sie jedem Gericht eine schöne, würzige Note. 100g haben 114kcal mit 2g Fett.

Wenn ihr Vegetarier seid oder keinen Speck mögt, würde ich den Speck mit ein bisschen würzigem Käse ersetzen, z.B. altem Gouda oder Feta.


Variante 2 mit Kochschinken, Mais und Champignons


Zutaten:
- ca 300g Kartoffeln
- saure Gurken
- eine Zwiebel
- ein Handvoll Champignons
- 1 EL Mais
- 1-2 Scheiben Kochschinken
- Gewürze und ein Brühwürfel 

Wie gehabt: Kartoffeln schälen, schneiden und kochen. Das Gemüse (Gurken, Zwiebeln, Champignons) und den Kochschinken kleinschneiden. Die Zwiebeln und die Champignons in Mineralwasser anbraten. In der Zeit den Mais, die Gurken und den Kochschinken schon vermischen. Wenn das Gemüse gar ist, wieder mit Gemüsebrühe aufgießen und das Ganze anschließend über die gekochten Kartoffeln gießen.Würzen nicht vergessen und fertig!

Guten Appetit!

Kommentare:

  1. Klingt gut:)
    Ich bin Vegetarierin und würde das Fleisch weglassen ;) Ich nehm deswegen oft ein hart gekochtes Ei mit in den Salat

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    1. Ei passt auch super zu Kartoffeln, da hast du recht. :)

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  2. Hi, ich hab ne Frage zur Soße. Gemüsebrühe ist ja dann von der Konsistenz her ziemlich wässrig. "verbindet" sich das dann überhaupt richtig mit den Zutaten?
    Ich mag gerne ne Soße aus Joghurt, Senf evtl. etwas saurer Sahne und Essig oder Gurkenwasser.
    Gewürzgurken gehören für mich eiegntlich immer dazu. Ansonsten mag ich auch gerne gekochtes Ei, Mais, Schnittlauch/Lauchzwiebeln oder auch geriebenen Apfel im Kartoffelsalat.
    Leider bracuehn sie länger, aber ich persönlich mag Pellkartoffeln einfach lieber, hab ich festgestellt. Aber da ich ihn meistens vorbereite und nicht spontan mache, wenns schnell gehen muss, hab ich nicht das problem mit dem verbrennen; ich lass sie immer erst auskühlen. Warm esse ich Kartoffelsalat sowie eigentlich nie.

    Ich finde es total schade, dass (zumindest in meiner Familie/ Bekanntenkrei)im Grunde immer nur eine Art Kartoffelsalat gemacht wird. Da kommt dann leider weniger was "frisches" (sprich Gurke, Tomate, Zwiebel o.ä.) rein, sondern hauptsache haufenweise Mayo und speziell bei meiner Mutter noch ausgelassener Speck (und zwar dieser komplett weiße, also pures Fett, und das schmeckt mir noch nicht mal...).

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    1. also ich finde, dass es sich gut mit den kartoffeln verbindet, wenn man alles zusammen geschüttet hat und es etwas ziehen lässt. aber man darf natürlich auch nicht nen halb liter auf 300g kartoffeln machen. ich neh meistens so viel, dass die zutaten in der pfanne ein bisschen bedeckt sind, mehr aber nicht.

      ich finde es im allgemeinen total schade, dass es viele ungesunde dinge gibt, die sich so eingebürgert haben. was meinst du, was es bei uns für diskussionen gab, als ich mal vorgeschlagen habe, das fleisch beim fleisch-fondue in gemüsebrühe zu garen anstatt in fett. ;) aber am ende hat es doch kaum einen unterschied gemacht und allen geschmeckt.

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